Corporate LLM Agentur – Der Prozessmeister
Für Unternehmen

LLM für Unternehmen: Private, DSGVO-konforme KI-Systeme

Ein LLM für Unternehmen ist ein Sprachmodell, das für den Geschäftsbetrieb aufgesetzt wird, nicht für den öffentlichen Chat. Der entscheidende Unterschied: Datenkontrolle. Während öffentliche Chatbots Ihre Eingaben verarbeiten, laufen private Systeme in Ihrer Infrastruktur oder in deutschen Rechenzentren. Diese Seite zeigt, was das konkret bringt und was ein Einstieg kostet.

Fakten geprüft, Stand: August 2026

Was ein Unternehmens-LLM von öffentlicher KI unterscheidet

MerkmalÖffentlicher ChatbotLLM im Unternehmen
DatenverbleibVerarbeitung beim AnbieterEigene Infrastruktur oder deutsches Rechenzentrum
WissenAllgemein, mit StichtagIhre Dokumente, aktuell per RAG
NutzerEinzelkontenRollen, Teams, Protokollierung
KostenPro Nutzer und MonatEinmalige Einrichtung plus Betrieb
GovernanceNicht kontrollierbarModellversion, Richtlinien, Freigaben bestimmen Sie

Die vier häufigsten Einsatzfelder

  • Wissensassistent: Mitarbeiter fragen, das System antwortet aus Ihren Handbüchern, Richtlinien und Protokollen, mit Quellenangabe.
  • Text- und Dokumentenarbeit: Angebote, Berichte und Korrespondenz nach Ihren Vorlagen, in Ihrer Tonalität.
  • Fachabteilungs-Assistenz: Operations, Service und regulierte Bereiche erhalten geprüfte Vorlagen und Zusammenfassungen.
  • Interne LLM-Schicht: ein kontrollierter KI-Zugang für alle Fachsysteme statt einzelner Schattenlösungen.

Privat, lokal oder beides: die Betriebsmodelle

Privat bedeutet: niemand außerhalb Ihres Unternehmens liest mit. Technisch gibt es dafür zwei Wege. Lokal läuft das Modell auf Ihrem eigenen Server, komplett offline, auch ohne Internet. Alternativ läuft es in einem deutschen Rechenzentrum mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Viele Betriebe kombinieren: Entwicklung lokal, später produktiv im eigenen Rack oder EU-Rechenzentrum.

Für die DSGVO ist weniger entscheidend, wo die Hardware steht, sondern wer Zugriff auf Daten und Administration hat und ob das sauber dokumentiert ist. Genau diese Dokumentation liefern wir mit.

Was der Einstieg kostet

Ein produktiver Pilot mit einem konkreten Anwendungsfall startet als Festpreis ab 3.500 Euro und umfasst Hardware-Empfehlung, Modellauswahl, Einrichtung und DSGVO-Dokumentation. Laufende Cloud-Abos großer Anbieter kosten dagegen pro Nutzer und Monat und summieren sich bei wachsenden Teams. Details ordnet unser Kosten-Ratgeber ein (unten verlinkt).

Häufige Fragen

Wenn es um öffentliche Recherche geht, ist ein Chatbot bequemer. Sobald Ihre Dokumente, Kundendaten oder Prozesse betroffen sind, gewinnt das eigene System: Daten bleiben im Haus, Antworten lassen sich belegen, Kosten sind planbar.

Nicht zwingend. Wir richten das System ein, dokumentieren es und übergeben eine lauffähige Umgebung an Ihre vorhandene IT oder an einen Dienstleister Ihrer Wahl. Für kleine Teams übernehmen wir auf Wunsch auch den laufenden Betrieb.

Der Pilot ist typischerweise in zwei bis vier Wochen produktiv. Vorab klärt ein kostenloser, 30-minütiger Ready-Check, welcher Anwendungsfall und welche Datenlage zu Ihnen passt.

Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme greifen stufenweise ab August 2026. Lokale, dokumentierte Systeme erfüllen die Anforderungen leichter, weil Sie Modellherkunft, Datenflüsse und Protokolle selbst nachweisen können. Unsere Installationen bringen die Dokumentation mit.

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